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27.03.2019

Wachteleier auspusten

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Mit Wachteleiern lässt es sich wunderbar basteln. Sie fügen sich hübsch in Gestecke und Blumenschmuck ein, gerade zur Osterzeit. Durch ihre natürliche Sprenkelung müssen sie nicht extra eingefärbt werden und sehen trotzdem originell aus.

Das Problem war für mich bisher nur, wie ich diese kleinen Eier auspuste, ohne dabei mit hochrotem Kopf an diversen kleinen, mehr oder weniger sauberen Schalen herum zu lutschen. Ich habe ein wenig recherchiert und ausprobiert und siehe da: Das Auspusten von Wachteleiern ist deutlich einfacher als vermutet. Mit einem Eierstecher für Hühnereier, einer medizinischen Einwegspritze und einer Kanüle geht es schnell und sauber, auch in größerer Anzahl.

Wachteleier auspusten
Wachteleier auspusten (© Nina Dittmann)

In den stumpfen Pol des Wachteleis sticht man zunächst ein etwas größeres Loch, durch das Eigelb und Eiklar später herausgedrückt werden. Anschließend wird die Eispitze mit der Kanüle (ohne die Spritze) einmal eingestochen. Man „verrührt“ zunächst mit der Kanüle Eigelb und Eiklar zu einer Masse, damit sie sich später leichter durch den stumpfen Pol herausdrücken lässt. Dann wird die Spritze mit Luft aufgezogen, auf die Kanüle gesteckt und die Luft in das Ei gedrückt. Es wird durch den Überdruck im Inneren leergepustet.
Die ausgeblasenen Eier anschließend an einem sonnigen, warmen Ort austrocknen lassen oder mit Wasser aus der Spritze nachspülen.

Gelesen 149 mal Letzte Änderung am 27.03.2019