01.10.2016

Minihühnchen für kleine Gärten

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„Frische Eier von glücklichen Hühnern‘“ ist eine inzwischen eine echte Standardformulierung, allermeist geht’s natürlich um Hühnereier. Auch wir wollten eines Tages leckere Eier von eigenen Tieren haben, nur leider hatten wir (wie so viele andere Städter auch) damals noch keinen Platz für eine Hühnerschar.

Nicht einmal Zwerghühner ließ unser kleiner Reihenhausgarten zu. Und so kamen wir auf Wachteln, die in südlichen Ländern industriell in riesigen Tierfabriken gehalten werden, als Haustiere hier bei uns aber eher selten vorkommen. Dabei hätten sie sie es aus verschiedenen Gründen so verdient!

Japanische Legewachteln sind putzige und pflegeleichte Tiere, die durchaus zutraulich werden, wenn man sie artgerecht hält. Sie benötigen relativ wenig Platz, sind robust und kälteunempfindlich und leicht zu versorgen. Und auch Wachteleier haben ihren Reiz: Sie sehen nicht nur originell aus, sondern sind auch noch ausgesprochen lecker und gesund. Mancher Hühnereiweißallergiker verträgt Wachteleier ohne Probleme. In mehreren internationalen Studien wurde eine Linderung der Beschwerden zum Beispiel bei Bronchialasthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen bewiesen, aber auch eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und eine Anregung des Stoffwechsels.

Seit vielen Jahren haben wir nun eine kleine Gruppe Wachteln in unserem Garten, auch wenn wir inzwischen Hühner auf einem gepachteten Grundstück halten. Sie sind uns einfach an Herz gewachsen. Da ich zu Beginn unserer Wachtelhaltung keinen für unsere Vorstellungen passenden Ratgeber gefunden habe, habe ich unsere Erfahrungen gesammelt und veröffentlicht. Wer darüber nachdenkt, einige wenige Wachteln einfach nur zur Freude, als Ziervögel und/oder als Eierlieferant zu halten, der findet hier die nötigen Informationen.

Gelesen 1221 mal Letzte Änderung am 04.10.2016
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